Haftpflichtversicherung Vergleich

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Eine Haftpflichtversicherung sollten Sie unbedingt haben, Wenn Sie oder Ihre Familienmitglieder anderen Personen Schaden zufügen, sind Sie finanziell abgesichert. Ein Missgeschick ist schnell passiert. Stellen Sie sich nur einmal vor, Ihr Kind spielt im Garten Fußball, der Ball landet jedoch nicht im Tor, sondern in der Fensterscheibe Ihrer Nachbarn. Vielleicht haben Sie es eilig und rennen bei Rot noch über die Straße. Wenn gerade ein Auto kommt und wegen Ihnen bremsen muss und dabei einen Unfall verursacht, sind Sie haftbar. Sie haften für den Schaden und mitunter kann Sie das finanziell ruinieren. Wenn Sie in diesem Fall eine Haftpflichtversicherung haben, übernimmt die Versicherung die anfallenden Kosten und Sie sind somit auf der sicheren Seite.

Welche Schäden übernimmt die private Haftpflichtversicherung?

Die private Haftpflicht übernimmt Sach-, Vermögens- und Personenschäden. Wobei eine zerbrochene Fensterscheibe leicht zu ersetzen ist, kann es aber ganz anders aussehen. Nehmen wir einmal an, ein Radfahrer stürzt wegen Ihnen und muss im Krankenhaus behandelt werden. Anschließend muss er noch für etliche Wochen in Reha und in ganz schlimmen Fällen verbringt er sein Leben im Rollstuhl. Jetzt werden Sie zur Kasse gebeten, Sie zahlen den Krankenhausaufenthalt, die Kosten für die Reha und den Verdienstausfall des Betreffenden. Auch ein Schmerzensgeld wird fällig und wenn die Person gar stirbt, sind die Forderungen der Hinterbliebenen nicht gerade klein. Die Kosten können leicht in die Millionen gehen. Ebenso kann ein Vermögensschaden durch Ihr Verhalten entstehen, wenn einem Privatmann oder einem Unternehmen Gewinne entgehen, müssen Sie auch dafür gerade stehen.  Hier können Sie natürlich auch die Kosten einer Betriebsversicherung herausfinden.

Wann zahlt die Haftpflichtversicherung nicht?

Nicht versichert sind

Verletzungen am eigenen Körper
Wenn ein Schaden vorsätzlich herbeigeführt wurde
Schäden aus strafbaren
Handlungen
Schaden aus Vertragsverletzungen
Geldstrafen
Schäden im Beruf

Schäden die durch die Kfz-Haftpflicht abgedeckt sind

Wie teuer ist eine Haftpflichtversicherung?

Natürlich kommt es immer auf die Höhe der Deckungssumme an, aber in aller Regel ist eine Haftpflichtversicherung sehr günstig. Der Haftpflicht Test hat festgestellt, dass wirklich gute Verträge etwa 50 bis 100 Euro im Jahr kosten. Sehr große Unterschiede gibt es bei den Leistungen, ein Privathaftpflicht Vergleich ist also immer sinnvoll.

Worauf sollten Sie achten?

Wenn Sie eine Haftpflichtversicherung abschließen möchten, dann müssen Sie natürlich auf einiges achten. Sehr wichtig ist die Deckungssumme, sie sollte ausreichend hoch sein. Zwar ist eine hohe Deckungssumme etwas teurer, aber es lohnt sich. Die gesetzliche Haftung ist nicht begrenzt, also sollte auch die Deckungssumme sehr hoch sein. Mit etwa 50 Millionen sind Sie gut abgesichert, achten Sie aber darauf, dass pro geschädigter Person mindestens 10 Millionen zur Verfügung stehen.

Forderungsausfall

Ihre Haftpflichtversicherung sollte auch einen Forderungsausfall bezahlen. Sie zahlt in diesem Fall auch dann, wenn Sie selbst einen Schaden erlitten haben, der Verursacher aber nicht zahlen kann. Dann übernimmt die eigene Versicherung die Kosten, einige Versicherer zahlen allerdings erst bei einer Schadenshöhe von 2.500 Euro. Achten Sie darauf, dass in Ihrer Police ein Forderungsausfall enthalten ist, denn etwa 15 % aller Haushalte haben eben keine private Haftpflicht, also schließen Sie diese Lücke im Versicherungsschutz, sonst gehen Sie leer aus. In aller Regel sind Kinder und Ehepartner mitversichert, Haushalte brauchen also nur einen Versicherungsvertrag. Selbst unverheiratete Paare sollten eine Familienversicherung abschließen.

Sie haben einen Hund?

In diesem Fall sollten Sie eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen, sie haftet immer dann, wenn Ihr Vierbeiner einen Schaden verursacht. Aber einen Hundehaftpflicht Vergleich sollten Sie auch hier anstrengen, denn die Prämien und Leistungen der Versicherungsgesellschaften sind sehr unterschiedlich. Egal ob Ihr Hund eine fremde Person beißt oder bei Freunden das Parkett zerkratzt, mit einer Hundehaftpflicht sind Sie vor finanziellen Schäden geschützt. Ein Hund ist nämlich in der Privathaftpflicht nicht versichert.

Selbstbeteiligung

Mit einer Selbstbeteiligung können Sie die Beiträge senken, 150 Euro im Jahr sind sinnvoll. Ohne Selbstbeteiligung können Sie freilich auch kleine Schäden der Versicherung melden, aber es kann durchaus sein, dass Ihnen die Versicherungsgesellschaft kündigt, nachdem der Schaden reguliert ist.
Er hat nämlich in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht. Sie übrigens auch.